Friedhof Leuben

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    Öffnungszeiten:
    April-September:
     7:00-20:00 Uhr
    Oktober-März:
     8:00-17:00 Uhr

    Verkehrsanbindung:
    Straßenbahn: Linie 2 und 6
    Bus: Linie 73 und 89
    Haltestelle Altleuben bzw. Friedhof Leuben

    Anschrift / Kontakt Friedhof 
    Pirnaer Landstraße 113, 01257 Dresden
    Ansprechpartner:
     Herr John
    Telefon:
     0351 / 20 39 212 (werktags zw. 9:00 und 9:30 Uhr)

    Anschrift / Kontakt Verwaltung 
    Altleuben 13, 01257 Dresden
    Telefon:
     0351 / 20 27 752
    Öffnungszeiten:
    Montag-Freitag 8:00-12:00 Uhr;
    Dienstag auch 16:00-18:00 Uhr;
    Mittwochs geschlossen

    Träger:
    Ev.-luth. Kirchgemeinde Dresden-Leuben

     

    Friedhof Leuben

    Geschichte

    Der  Friedhof gehört zu den ältesten in Dresden. Er wurde 1675 angelegt, weil der alte (um die Kirche gelegene) zu klein geworden war. Der Eingang führte ursprünglich durch ein heute zugemauertes Tor, dass vermutlich im Jahre 1802 im Zusammenhang mit einer Erweiterung mit einem Grabmal verschlossen wurde. In dieser Zeit begann man auch, dem Gräberfeld seine heutige Anlage zu geben: die Quartiere erhielten eine einheitliche und regelmäßige Form, es wurden Alleen angelegt und Hecken gepflanzt. Die Friedhofskapelle wurde im Jahr 1891 geweiht, die Totenhalle stammt aus dem Jahr 1907.

    Bedeutende Gräber

    Eines der bekanntesten Gräber auf dem Leubener Friedhof ist vermutlich das Grab von Friederike Caroline Neuber (†1760), genannt die Neuberin, die auch als "Mutter des deutschen Schauspiels" bekannt ist.

    Auf dem Friedhof sind unter anderem auch Christian Gärtner (†1782), Garnbleicher und Bauernastronom in Tolkewitz, der Gemeindevorsteher Otto Dittrich (†1929) - er ließ das Leubener Rathaus errichten - und der Pfarrer Georg Rudolph Julius Hünnersdorf (†1900) - während seiner Amtszeit wurde die Himmelfahrtskirche erbaut - beigesetzt.

    Friedhofskapelle (1891)
    Der mit einem Grabmal verschlossene ursprüngliche Eingang zum Friedhof
    Kriegsgefallenendenkmal
    Grabmal von Friederike Caroline Neuber (†1760), genannt die Neuberin