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Niedersedlitz

Viele Jahre hatten die Niedersedlitzer die Hoffnung, ein eigenes Gemeindezentrum zu bekommen. Alle Versuche eine Baugenehmigung zu erhalten scheiterten immer wieder an der starren Haltung der Verantwortlichen von Stadt und Staat.

Wie durch ein Wunder wurde 1981 der Bauantrag genehmigt. Nun musste alles ganz schnell gehen.

Dank des Organisationstalentes von Pfarrer Klaus Seele wurden alle Gemeindeglieder angesprochen, die mitarbeiten könnten. Glücklicherweise waren fast alle Gewerke in der Gemeinde vertreten. So konnte die Forderung der Behörden nach vollständiger Eigenleistung erfüllt werden. Dieser Bau hat die Gemeinde zusammengeschweißt. Die Männer haben auf dem Bau gearbeitet und die Frauen für das leibliche Wohl gesorgt. So ging der Bau mit Gottes Hilfe zügig voran. Geholfen haben auch  viele damals anonym bleiben wollende Angestellte in den Behörden.

Baumärkte wie heute, wo man fast alles sofort kaufen kann, gab es zu der Zeit nicht. Alles Material wurde rationiert und zugewiesen. Das zu beschaffen war die Aufgabe von Pfarrer Seele. Immer wieder machte die Gemeinde die Erfahrung, das Material war da, wenn es gebraucht wurde.

Am 18.September 1983 wurde das Gemeindezentrum eingeweiht.

Dankbar konnte die Gemeinde für sich die Wahrheit des Wortes erfahren: Ich habe dein Gebet und Flehen erhört, das du vor mich gebracht hast, und habe dies Haus geheiligt, das du gebaut hast, dass ich meinen Namen dort wohnen lasse. (1. Kön. 9,3 a)

Die Pfarrer der Nachbargemeinden, der Partnergemeinde Hannover, Vertreter des Landeskirchenamtes, der Superintendent und die Gemeinde aus allen Bezirken der Himmelfahrtskirche waren versammelt, um das neue Haus zu weihen. Im Hause und außerhalb des Hauses feierte die Gemeinde den Gottesdienst, begleitet von der Orgel und dem Posaunenchor. Nun galt es, das Haus mit Leben zu erfüllen.

Selbstverständlich waren und sind die Gottesdienste. Bald nutzte auch die katholische Gemeinde Zschachwitz den Raum mit.

Bis heute versammeln sich die Christenlehregruppen, Bibel- und Gesprächskreise,  Senioren, Posaunenchor und Chor.

Das Haus "lebt" und es könnte auch noch mehr Menschen zur geistlichen Heimat werden. Es ist solide gebaut und mit dem Ziel errichtet worden, dass nun die Gemeinde die Glaubenshoffnung leben kann: Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun. (Psalm 73, 28)